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  In 6 Wochen regeneriert zum Weltrekord
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Dani Wyss Ultracycling, 19. Sept. 2007
 

Mit meinem neuen Weltrekord beim 24 Stunden Rennen in Schötz haben mich viele gefragt, wie ich in nur 6 Wochen nach dem RAAM wieder so leistungsstark werden konnte. Ich möchte gerne alle Interessierten an meinen wertvollen Erfahrungen teilhaben lassen. Dazu muß ich etwas ausholen, denn die Geschichte begann eigentlich schon vor dem RAAM.
Wie ihr ja alle schon wisst, war ich schon einige Tage vorher nach Amerika gereist, um mich einzugewöhnen. Nicht erzählt habe ich euch, dass ich vor dem RAAM noch ziemlich krank war: Wahrscheinlich über die Klimaanlage im Flugzeug hatte ich mir Halsschmerzen eingefangen. Als es drohte mir auf Bronchien und Lunge zu schlagen, habe ich Antibiotika genommen. Ich wollte unbedingt am Rennen teilnehmen, ich hatte mich monatelang intensiv darauf vorbereitet und fühlte mich in bester körperlicher und mentaler Verfassung. Zudem war ich in starke finanzielle Vorleistungen gegangen. Ich wollte nicht akzeptieren, so kurz vor dem Start aufzugeben. Unter normalen Umständen kann ich jedem nur anraten, seine Krankheit auf natürliche Weise auszukurieren. Die Antibiotika haben mir meine Verdauung ruiniert. Kurz vor dem Start fing ich mir eine Magen-Darm Verstimmung ein, welche nochmals viel Kraft gekostet hat. Die ersten Tage im Rennen waren die „Hölle“. Ich danke WINFORCE für das eigens für mich angefertigte Fettgel, mit dem ich wieder zu Kräften gekommen bin und das Rennen überhaupt beenden konnte. Heute bin ich schon auch stolz auf mich, dass ich unter diesen Startbedingungen durchgehalten und den 4. Platz gemacht habe. Ich bin mit meiner Willensstärke und der super Unterstützung durch mein Team aber weit über meine körperlichen Grenzen gegangen und habe meine Gesundheit aufs Spiel gesetzt! 

Somit waren die Tage nach dem RAAM für mich eine schmerzhafte, aber sehr lehrreiche Erfahrung. Mental konnte ich mich schon bald einmal wieder fangen. Ich hatte ja noch motivierende Ziele dieses Jahr. So wollte ich ja noch bei der „Le Tour Direct“ Ende August starten.

Als Vorbereitung darauf hatte ich geplant, Anfang August beim 24-Stunden-Rennen in Schötz zu starten.  Körperlich war ich, ehrlich gesagt, in einer katastrophalen Verfassung. Auch wenn die durchgescheuerten Stellen langsam verheilten und ich mein Schlafdefizit langsam aufholte, kamen die Beweglichkeit und das Gefühl in den tauben Händen und die Kraft in den Beinen nicht zurück. Ich fühlte mich hilflos – bis jetzt war mein Körper immer gehorsam meinem Willen gefolgt. 
In dem Moment als ich mir ernsthaft die Frage stellte wie ich mich überhaupt wieder erholen sollte, meldete sich Roland Jentschura wieder bei mir. Roland hatte ich im letzten November im Schwarzwald kennen lernen dürfen. Dort hatte er ein Wochenende mit dem Giant-Swiss-Team organisiert, welches von ihm und seiner Firma unterstützt wird. Auch ein Tour-de-France-Fahrer, den er unterstützt, war anwesend. Roland hielt für uns einen Vortrag über die zentrale Bedeutung des Säure-Basen-Haushaltes beim Sport, die Ursachen und Folgen und Übersäuerung. Dazu hat er uns informiert, wie wir mit basenbildender Ernähung und basischer Körperpflege schneller regenerieren und dauerhafte Spitzenleistung erzielen können. Zum Ausprobieren habe ich von Roland ein Produktpaket erhalten. Die Produkte haben ganz gut getestet, aber ich konnte damals die Bedeutung noch nicht ganz greifen und wir haben uns leider aus den Augen verloren, da wir beide immer sehr viel zu tun haben. Erst ein paar Wochen vor dem RAAM standen wir wieder in Kontakt und Roland hat mir gezielt Produkte zur Vorbereitung geschickt. Nach meinen langen Trainingseinheiten haben die basischen Vollbäder immer spürbar meine Regeneration beschleunigt. Aber in meinem katastrophalen körperlichen Zustand nach dem RAAM konnte ich mir nicht vorstellen, dass die Produkte helfen könnten – basisch-mineralisches Badesalz, ein Pflanzengranulat und ein Hirse-Buchweizen-Brei – mehr nicht. Zum Glück hat Roland angerufen. 

Roland hat sich nach meinem Zustand erkundigt und mir sofort ans Herz gelegt mich möglichst schnell zu Christian Harzenmoser nach Niederteufen bei St.Gallen zu begeben. Christian ist Triathlet, hat 2007 erfolgreich an der WM in Frankreich teilgenommen und ist Naturarzt mit eigener Praxis. Er betreut viele Sportler, so auch das gesamte Giant-Swiss-Team Auf meinen Wunsch hin hat Roland mir einen Termin organisiert. 
So machte ich mich am Sonntag 8. Juli knapp zweieinhalb Wochen nach der Zieleinfahrt in Atlantic City auf nach Niederteufen zur ersten Untersuchung. Roland war auch anwesend, er war extra 10std. aus Deutschland angereist und hatte noch eine andere Sportlerin eingeladen. Nach diversen Untersuchungen am Sonntagabend noch, hatte Christian sein erstes Urteil gefällt. “Wenn er nicht wüsste das ich erst vom RAAM heimgekehrt wäre, würde er mich sofort in die Reha schicken“. Klare Worte die am Montagmorgen bei der Blutuntersuchung mittels Dunkelfeld - Mikroskopie klar bestätigt wurde. Wir haben uns zusammen mein Blut angeschaut und Roland und Christian haben mir ganz direkt von der Teilnahme an der Tour-Direkt abgeraten. Beide hielten es gesundheitlich für unverantwortlich. Aber das Blutbild war auch so eindeutig, dass ich es sofort verstanden habe. 

 
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Oberste Priorität hatte es jetzt, schnellstmöglich zu regenerieren. Bei meinem nächsten Termin bei Christian am 27. Juli wollten wir entscheiden, ob ich wenigstens in Schötz an den Start gehen könne. Christian hat meinen Körper, meine Organe, meine Beinlängen, meinen Rücken usw. kinesiologisch, per Muskeltest, durchgecheckt und auch gleich die Maßnahmen zur Regenerierung getestet. Roland gab mir noch jede Menge Tipps dazu. Ich habe eine genau auf mich abgestimmte, individuelle Anleitung für die nächsten Wochen bekommen:
 
Regelmäßiges, regeneratives, ganz leichtes Radfahren
Selen und Zink als Radikalfänger
Produkte zur Unterstützung der Leber und der Bronchien
Völliger Verzicht auf Milch und Milchprodukte und Eiweisspulver
Täglich ein Portion MorgenStund’ Hirse-Buchweizen-Brei
Täglich 10 Esslöffel WurzelKraft
Wöchentlich 5 Vollbäder für mindestens 1 Stunde in MeineBase basisch-mineralisches Badesalz

Roland hat mir alle Produkte von P. Jentschura zur Verfügung gestellt. 

So wurde nun MorgenStund’ und Wurzelkraft mit dem Basenbad in Kombination mit den Produkten von Christian meine täglichen Begleiter. Ich habe ausschliesslich im regenerativen Bereich trainiert und nicht einen einzigen kleinen Spurt gemacht. Ich hab mich noch nie so stur an Vorgaben gehalten wie dieses Mal. Aber ich war überzeugt von den Produkten, und so hielt ich mich an die Anweissungen. Ich spürte von Tag zu Tag, wie es mir besser ging und das gute Gefühl auf dem Rad wieder zurückkam. 
So reiste ich voller Erwartungen am 27. Juli nach Niederteufen zu Christian zur nächsten Untersuchung. Mein gutes Gefühl wurde voll bestätigt. Meine Organe hatten sich erholt und mein Blut sah unter dem Mikroskop besser aus, als ich gehofft hatte - noch nicht Top aber gut genug für Schötz.

 
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Mit den Erfolgen in der Regeneration war meinem Entschluss gestärkt in Schötz an den Start zu gehen. Alleine vom Kopf her musste ich für mich daran teil nehmen und das undankbare RAAM ausgleichen. Ich war mir aber auch bewusst, dass das Unterfangen Schötz in die Hosen gehen konnte. Ich wusste ja nicht, wie mein Körper nach nur 6 Wochen Regeneration auf eine erneute Extrembelastung regieren würde. Also habe ich bis zum Rennen konsequent mit meinem Regenerationsprogramm weitergemacht. Etwas nervös aber zuversichtlich ging ich in Schötz an den Start, mit dem Ziel Sieg. Was dabei raus gekommen ist wisst Ihr: Ich hab das Rennen mit neuem Weltrekord gewonnen!!! Ein unglaublich gutes Gefühl!!! Eigentlich unvorstellbar, dass man sich in so kurzer Zeit wieder erholen kann und das mit LEGALEN MITTELN, denn Doping käme für mich niemals in Frage. 

In der Zwischenzeit sind die Produkte von P. Jentschura von meinem Menüplan nicht mehr wegzudenken. Ich möchte mich hier bei Roland Jentschura ganz herzlich bedanken für seine Bemühungen, seine Ratschläge und seine Unterstützung mit den Produkten. Ich fühle mich so fit, dass ich mich entschlossen habe, am 23.September in Einsiedeln noch einen Mountainbike Marathon zu bestreiten, aber nur zum Plausch und ohne Ambitionen - ich bin noch nie ein Mountainbikerennen gefahren und das ist schon etwas anderes als auf der Strasse vor allem technisch wird’s eine Herausforderung für mich sein. 

In diesem Sinne wünsche ich allen einen schönen Herbst, in der Hoffnung euch bald einmal meine Saisonplanung 2008 vorstellen zu können 

 
 
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